Impulsbeitrag am Strand von Kalamata


von Petra

Ich liege hier am 20.12.22 am Strand bei Kalamata. Ich höre gute Musik, die Sonne scheint und ich spüre den Boden unter meinen Körper, ich verschmelzen wie Butter mit dem Teig, mit der Natur mit den Boden unter mir. Die Wärme tut so gut und ich lade sie ein, meinen Körper zu berühren, ich fühle mich berührt von allem was ist, ich bin dankbar hier sein zu dürfen. Ich habe Zeit, brauche nicht die Tage zählen bis es wieder vorbei ist, was für ein Geschenk, ein wunderbares Geschenk. Ich liege hier und brauche nicht mehr als den Boden unter meinem Körper und die Wärme der Sonne es ist ein so kostbarer Moment. Ich bin einfach da ohne Pläne ohne Ziel und ohne etwas zu wollen es geschieht und ich lasse es zu. Ein Gefühl der Zufriedenheit steigt in mir hoch, dass ich schon lange nicht mehr so intensiv hatte, ich genieße es diese unendliche Verbundenheit mit allem was ist. Habe ich die letzten Tage mit mir gehadert, konnte es kaum aushalten keinen Plan, kein konkretes Ziel zu haben. Konnte es kaum Aushalten von zu Hause weg zu sein. Sehnsucht nach der Heimat stieg hoch, Enttäuschung war da, zu wenig Abenteuer zu erleben, nur Ruhe, Meditation, Tai Chi wie Langweilig. Körperliche Beschwerden wechseln sich ab und beschäftigen mich. Wie soll das mit mir weitergehen.  Jetzt unvorangemeldet ohne geplant zu sein, genau in  diesem Moment kann ich alles zulassen und die Ruhelosigkeit entflieht mir. Das gibt es tatsächlich noch. Bin keine Gefangene in mir,  ich, nur ich alleine kann mich befreien. Ich befreie mich in dem ich alles zulasse, einladen was da ist und alles verwandelt sich ganz von selbst. Expansion.  Wie schweben, ich umarme die Welt und auch dich liebe/r LeserIn, wo immer du auch bist, wir sind verbunden und auch in dir steckt dieses Gefühl. Frei zu sein. Ich fühle tiefe Entspannung und mein Herz ist berührt und ich möchte euch an meinem Berührtsein teilhaben lassen jetzt und hier. Diesen einen Augenblick teilen mit der ganzen Welt.

WIeder erfasst mich eine Welle, ich brauch kein Abenteuer, ich bin das Abenteuer. 😇

Ich blicke zum Horizont und fühle mich frei.

Ich brauche ganz schön viel Mut den Beitrag jetzt freizuschalten, denn im nächsten Augenblick könnte sich das Gefühl schon wieder verlieren und der Moment wird zur Vergangenheit und das was ich erzähle und das was ihr lest wird zum Gestern. Im Heute stecken wieder neue Erfahrungen und ich kann mich nur noch an das Gestern erinnern, dass mich aber wach hält, wach für das Leben, die Erinnerung bleibt und gibt mir Kraft weiter zu experimentieren mit mir und dem Leben, auch wenn es nicht immer so rosig ist, wie in dem erzählten Augenblick. Irgendwann kommt wieder eine Welle die mich erneut erfasst, in der ich mich wieder komplett verlieren darf und die Verbindung spüre die alles durchdringt.

Kategorien:Allgemein
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