Von Petra
Albanien ist in einem rasanten Tourismusaufschwung, vor allem an der Küste. Dies ist vielleicht ein finanzieller Vorteil, aber nicht gewinnbringend für die Natur. Vom nachhaltigen Tourismus ist dieses Land weit weg, Genau weil es im Aufschwung ist hätte Albanien die Chance, aus den Bausünden z. B. von Spanien und der Türkei zu lernen Die einen versuchen einen Übergang zum sanften Tourismus und die anderen fangen da an, wo die Anderen vor dem sanften Tourismus standen. Da verstehe ich einfach die Welt nicht. Es ist kaum ein Gespür da für die Natur, nur fürs schnelle Geld. Sogar die Einheimischen sind entsetzt von dem rasanten Zuwachs der riesigen Hotelanlagen. Ein Campinplatztbesitzer hätte fast geweint, als er erzählt hat, dass die Ursprünglichkeit langsam verloren geht und er seine so schöne Küste nicht wieder erkennt. Wir waren nicht sehr lange im Land da wir eigentlich mehr in die Berge wollten, aber das Wetter eine Kapriole nach der anderen schlug. Es gab am Nachmittag immer wieder Starkregen und Gewitter, sodass es uns an die Küste trieb und langsam Richtung Norden. Wir werden ganz sicher die Berge Albaniens nochmal bereisen, denn das was wir gesehen haben war sehr schön. Hier ist die Ursprünglichkeit noch zu spüren und die Menschen sind noch sehr sehr freundlich und zuvorkommend.








Wir waren in aller früh da und so konnten wir gemütlich ohne großen Touristenansturm dorthin.
























































