Wenn Gefühle blockieren – ein Video zur Übung.


von Klaus

Heute gibte es ein neues Video über das Thema Gefühle, ihre Blockaden, wie alles zusammenhängt, was unser Herz damit zu tun hat und eine Übung dazu aus meinem Buch Emotional Body Movement.

Klicke einfach auf das Bild um zu dem Video zu kommen.

Unsere westliche Welt ist grundsätzlich rational aufgebaut, deshalb wird uns beigebracht, dass Gefühle eher stören oder wir wollen nur die sogenannten positiven Gefühle und Aspekte haben. Also Freude, Glück, Mut, Liebe, Frieden. Na klar, niemand fühlt sich gerne traurig, ängstlich, resigniert oder unglücklich. Also versuchen wir uns vor genau diesen sogenannten negativen Gefühlen zu schützen.

Das Problem dabei ist nur, dass wir ein ganzheitliches Wesen sind. Das heißt, alles in uns gehört zusammen. Das bedeutet aber, wenn ich die negative Seite einschränke oder unterdrücke, dann hat das direkt Auswirkungen auf die Gefühle, die ich eigentlich haben will. Das heißt, wenn ich z. B. Trauer auf die Dauer nicht zulasse, dann werde ich auch Probleme bekommen, Freude zu empfinden. Und wenn ich immer nur rational an das Leben herangehe, dann komme ich generell mit meinen Gefühlen, leider auch mit Freude und Glück aus der Übung. Dieser Vorgang kann unter anderem auch ein Grund für Depressionen sein.

Und hier kommt unser Herz ins Spiel. Das Herz ist das zentrale Organ des Menschen. Es ist der physische Motor unseres Lebens. Doch auch auf der psychischen Ebene hat es eine wichtige Bedeutung, und so ranken sich viele Redensarten um das Herz: Herzenswärme, Amors Pfeil trifft ins Herz, das gebrochene Herz, von Herz zu Herz, es hat mein Herz berührt, Herzensgüte, jemand hat ein gutes Herz, Herzschmerz und so weiter. Sie deuten auf die zentrale Bedeutung des Herzens für die Psyche hin. Dem Herzen werden alle Eigenschaften zugesprochen, die mit Liebe, menschlicher Nähe, Beziehung, tiefer Berührung und innigen Gefühlen zu tun haben.

Nachdem Körper und Geist eng verknüpft sind, könnte man sagen, dass die Herzregion quasi die körperliche Manifestation der Gefühle im Körper darstellt. Das heißt aber auch, dass unser Herz schmerzt, wenn wir verletzt werden. Deshalb versuchen wir, unser Herz vor Schmerz zu schützen, weil uns jede psychische Verletzung hier so tief trifft und der Schmerz oft wie lebensbedrohlich wirkt. So ist es im gewissen Rahmen auch eine natürliche Reaktion, sein Herz zu schützen. Dazu muss ich es allerdings verschließen, damit ein von außen geführter Angriff nicht eindringen kann. Das heißt ganz einfach: Wenn ich mein Herz verschließe, kommt weniger hinein und weniger heraus. Das ist natürlich gut für die Aspekte, die wir als negativ für uns erachten. Aber leider gilt die Konsequenz auch für alles, was wir eigentlich haben wollen: Liebe, innige Beziehung, tiefe Berührung und intensives Erleben. Aber weil die Verletzung als so schlimm empfunden wird, entschließen sich die meisten Menschen, dass ihnen das nicht wieder passieren darf und verschließen ihr Herz. Das hat aber Auswirkungen. Mit einem Panzer um mein Herz ist es einfach schwierig, wirklich gute Beziehungen zu führen, meine eignen Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und entsprechend für mich zu sorgen und natürlich auch Freude zu leben. 

Deshalb ist es so wichtig das Herz zu öffnen und so heißt auch die Übung aus meinem Buch Emotional Body Movement, die dir hilft deinen Gefühlen wieder näher zu kommen und dein Herz zu stärken.

Mein Buch gibt es hier! 

Alles Gute weiterhin.

Klaus

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