Was ist Meditation?!? – Teil 1


Das ist natürlich ein großes Thema, deshalb lässt es sich nicht in nur einen Artikel packen. Ich werde dieses Thema deshalb in drei Teilen abhandeln.

1. Unterteilen, der Meditationsarten

2. Der duale Geist und der Bereich des „darüber hinaus“

3. Der Unterschied der körperlichen und der geistigen Schulen

Dazu passend möchte ich dich zu meinem Livestream-Projekt „Raum der Stille“ einladen, wo du eine Möglichkeit findest, mit mir zu meditieren.

Die Einteilung

Wenn mir jemand in meiner Praxis immer erzählt, dass er eine Meditation gemacht hat, dann muss ich immer ganz genau nachfragen, was er denn da so getrieben hat, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass in unserer heutigen Zeit jeder etwas anderes darunter versteht. Ganz grob gesagt unterscheide ich verschiedene Arten von „Meditationen“, die vor allem unterschiedliche Ziele haben. Allerdings sind die Grenzen sehr fließend und teilweise werden die Abteilungen auch gemischt,

1. Entspannungsübungen

Hier geht es darum, dass ich meinen Geist und meiner Körper auf eine sehr tiefe und erholsame Weise tief entspanne, ohne zu schlafen. Durch diese tiefe Entspannung erholen sich beide in relativ kurzer Zeit. Das Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Phantasiereisen sind die wohl verbreitetsten Methoden dabei.

2. Phantasiereisen und innere Sätze mit Zielen

Meist geht es  hier darum, eine Ziel, wie mehr Mut, innere Gelassenheit, Mitgefühl oder Selbstbewusstsein zu erreichen. Das hier die Phantasiereisen wieder auftauchen, hat den Grund, dass man sie sowohl zur reinen Entspannung, wie auch gezielt für einen bestimmten Zweck einsetzen kann. Hier spricht man sich (oder bekommt von außen vorgesprochen) gezielte Sätze in einem entspannten Zustand vor, um diese Ziele zu erreichen.

3. Körperlich energetische Verfahren

Yoga, Qi Gong und Tai Chi sind bekannte Vertreter dieses Bereiches. Hier steht meist die Ausführung einer körperlichen Bewegung oder Haltung im Vordergrund mit dem Ziel, darüber Körper und Geist zu harmonisieren, gesund zu erhalten und über den Körper ein tieferes Verständnis über sich selbst zu erreichen. Dabei gibt es sehr viele unterschiedliche Schulen, sogar innerhalb einer Methode, die dann auch psychische-geistige Methoden einsetzen oder sogar das gleiche Ziel haben.

4. Psychisch, geistige Methoden

Man könnte sie auch als spirituell bezeichnen.  Damit meine ich alle Methoden, die unseren Geist aus seinem gewohnten bewertenden, einteilenden und dualen Zustand herausführen und einen Bereich berühren, den ich als „darüber hinaus“ bezeichnen würde. Damit ist in religiösen Systemen die Verbindung zu Gott und Göttern gemeint. In andren Systemen wird dieser Bewusstseinszustand als „Erleuchtung“ beschrieben.

In meinem eigenen Weg habe ich mich sogar grob an die Reihenfolge dieser Liste gehalten. Ich begann mit Autogenem Training, habe danach mit Phantasiereisen gearbeitet, dann

Tai Chi begonnen und schließlich vor 30 Jahren Zen entdeckt. Alle Techniken sind mir bis heute geblieben, wobei ich autogenes Training und Phantasiereisen nur noch nach Bedarf einsetze. Jeder dieser Methoden hat seine Berechtigung, seinen Platz und ist in verschiedenen Lebensphasen besser oder schlechter geeignet. Ich möchte ich in dieser Artikelserie aber mit den sogenannten klassischen Verfahren, wie z.B. Zen Meditation beschäftigen. In diesen Methoden geht es immer darum, den sogenannten dualen Geist zu überwinden und in den Bereich des „darüber hinaus“, des Universalbewusstseins, der Erleuchtung, zu Gott, usw. usw. zu kommen. Doch was ist der duale Geist. Darüber könnt ihr in meinem nächsten Artikel lesen.

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